Kolumne: Assassin’s Creed Shogun? Wie wäre es endlich mal mit einem Japan Setting?

Eines vorweg, ja ich habe mir den Spaß erlaubt und habe mir ein Logo und Titel gebastelt^^.

Immer wieder ist im Netz zu lesen wie einige, oder sogar viele Spieler sich ein Assassin’s Creed in Japan wünschen. Ehrlich gesagt würde ich das auch endlich gerne mal sehen. Schauen wir uns die bisherigen Assassin’s Creed Settings an, dann haben wir schon fast die halbe Welt bereist (jedenfalls wer alle Teile gespielt hat). Klar, es gibt noch genug Länder in denen noch kein Teil angesiedelt war, doch ein Trend ist zu erkennen. Schaut man nach Asien, dann gab es bisher nur dieses 2,5D Spielchen mit China. Also kein „echtes“ Assassin’s Creed. Wie die Geschichte rund um die Realität, den Artefakten, Isu usw. sein könnte, ja das kann sich ja Ubisoft selbst ausdenken. Wenn ich aber so an ein Ende aus Odyssey zurück denke, dann wird Layla Hassans Reise beendet sein. Also kann es in ein neues Gebiet gehen. Ich befürchte zwar das der nächste Teil nach Rom führt, aber naja, die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Nicht zu vergessen ist da noch der angebliche Hinweis aus ACIII. Wie vor einer ganzen Weile ja schon jemand meinte, wurde in einer Szene am Anfang bereits Ägypten und Griechenland angedeutet. Das kann Zufall sein, oder eben auch nicht. Darin war auch ein japanisches Symbol an dritter Stelle zu sehen, wodurch nun einige glauben, es ist bald soweit und es geht nach Japan. Es ist natürlich mehr als fraglich ob das damals schon ein Hinweis für die Zukunft gewesen ist.

Japan hätte allerdings einiges zu bieten. Die teilweise andere Fauna und Flora, die Tierwelt, Architektur von Tempeln, Palästen und nicht zu vergessen das alte Tokyo (Edo). Wenn wir ehrlich sind, wissen wir hier im Westen mehr über die Amis und den mittleren Osten als über Japan / China und Co. .Etwas was ich persönlich sehr schade finde. Man könnte meinen die Ecke würde nicht existieren, besonders in den Nachrichten. Wenn was gezeigt wird von dort drüben, dann muss schon ein Atomkraftwerk explodieren, oder Naturkatastrophen das Land verwüsten.

Welche Ära würde denn passen für ein Assassins’s Creed in Japan und was gab es alles?

  • Mir persönlich würde ja das Ende der Edo Zeit am besten gefallen, denn an diesem Punkt, etwa um 1953 kam der Amerikaner und Japan musste sich der Welt wieder öffnen. Kommandeur Matthew Calbraith Perry (10 April 1794 – 4. März 1858) landete am 21. August 1853 mit seinen „schwarzen Schiffen“ im Hafen von Uraga nahe Edo und wollte Japan mit Gewalt dazu zwingen sich der Welt zu öffnen, was er auch schaffte.

Das Ende der Samurai

  • Dann hätte wir noch das Ende der Samurai, die es später einfach nicht mehr brauchte, weil die Amis Schusswaffen mitbrachten und an die Japaner verkauften. Gegen 1867 war das Samurai sein nicht mehr als ein Status. Das Kämpfen mit dem Katana und Co. war nicht mehr von Bedeutung.

Shogune

  • Je nachdem in welchem Zeitraum solch ein Spiel genau ansetzen würde, gäbe es auch mindestens einen oder zwei Shogune die einen Auftritt bekommen könnten / würden. Das wäre einmal Tokugawa Ieyoshi (22. Juni 1793 – 27. Juli 1853), 12. Shogun von 1837 – 1853. Sein Nachfolger war Tokugawa Iesada (6. Mai 1824 – 14. August 1858) 13. Shogun.

Wichtige Persönlichkeit

  • SAKAMOTO RYÔMA(1836-1867), DER IDEALISTISCHE REVOLUTIONÄR. Ohne eine Persönlichkeit von herausragender Bedeutung zu sein, wurde er doch in den Augen der Japaner das Symbol für das Ende des Shogunats und die Öffnung und Modernisierung des Landes. Sakamoto Ryôma war Unternehmer, Samurai, Revolutionär und Idealist. Er ermöglichte die Restauration des Kaiserreiches in der Meiji-Zeit, wurde aber ermordet, bevor sie abgeschlossen war. Diese Ikone ist omnipresent: in Fernsehserien, Mangas, auf T-shirts und Postern. Alle Besucher sehen sein Gesicht, ohne ihn zu kennen.

Quelle: japan-experience.de

  • Eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der frühen Meiji-Zeit war zweifelsohne der Intellektuelle Fukuzawa Yukichi (1835-1901), der aufgrund seiner Sprachkenntnisse und Aufenthalte in Europa und den USA Informationen über westliche Kultur und Institutionen nach Japan brachte. Er gilt als der Vater der Modernisierung Japans. Zu seinen vielen Erfolgen gehört unter anderem die Förderung der Bildung in Japan; er gründete die prestigeträchtige Keiō-Universität in Tōykō. In Anerkennung seiner wichtigen Rolle in der Geschichte Japans ziert sein Konterfei heute die 10.000-Yen Note.

Quelle: japandigest.de

Der Versuch das Christentum in Japan zu etablieren. 

  • Das Christentum, eine Religion des Monotheismus, spielt in Japan eine untergeordnete Rolle, da die Vorstellung eines einzigen allmächtigen Gottes mit den traditionellen religiösen Vorstellungen des Shintō und des Buddhismus wenig Übereinstimmung zeigt. Heute bekennen sich etwa 1 % der japanischen Bevölkerung, etwa eine Million Menschen, zum Christentum in seinen verschiedenen Ausprägungen. Der Bevölkerungsanteil während der römisch-katholischen Missionierung in Japan im 16. Jahrhundert hat bis heute zu einem weltweit sehr niedrigen Wert abgenommen. Eine derzeitige Gallup-Umfrage geht von sechs Prozent christlichen Gläubigen in Japan aus. Sieben der japanischen Premierminister waren bekennende Christen (Hara Takashi, Takahashi Korekiyo, Yoshida Shigeru, Katayama Tetsu, Hatoyama Ichirō, Ōhira Masayoshi und Tarō Asō).

 

  • Zwischen den Jahren 1614 und 1873 und den Auseinandersetzungen zwischen römisch-katholischen und evangelischen (protestantischen) Christen um die Vormachtstellung in Europa war die Verbreitung des Christentums in Japan verboten und härtesten Verfolgungen und Repressionen ausgesetzt. Dennoch hielten sich einzelne christliche Gruppen im Untergrund, die als Kakure kirishitan, so viel wie „versteckte Christen“ oder auch Sempuku kirishitan, „verborgene Christen“, bezeichnet werden. Nach der Öffnung des Landes in religiöser Hinsicht bekannten sich zahlreichere Christen zur römisch-katholischen Kirche, einige blieben im Untergrund und werden gelegentlich Hanare kirishitan, „Separat-Christen“ genannt.

Quelle: wikipedia.de

Also wie man sieht, Japan hatte zu der Zeit schon einiges zu bieten und ich habe bestimmt noch vieles vergessen. Es ist nämlich gar nicht mal so einfach wirklich detaillierte Informationen über die Japanische Geschichte zu finden. Vieles ist recht oberflächlich. Auch in Japan zur Edo Zeit wird es bedeutende Figuren gegeben haben, die man jetzt nicht kennt.  Dazu kommt die neue RPG Ausrichtung der AC Reihe, die grafischen Möglichkeiten auf der sicher 2020 erscheinenden PS5. Auch wäre somit eine Pause im Jahr 2019 denkbar und praktisch für die Studios.

Das Gerede davon das nun zu viele Spiele kommen die in Japan Spielen ist auch quatsch. Nioh 1 und Nioh 2 mögen in dem Setting Spielen. Doch ist es vom Gameplay, der „Story“ was komplett anderes als ein Assassin’s Creed. Gut, was aus Ghost of Tsushima wird muss man abwarten. Ich traue Sucker Punch aber kein solches Epos zu. Sie haben bisher ja InFamous gemacht und diese Teile waren, naja, sie waren okay. Ich bezweifle das wir von ihnen ein wirklich großes und gutes Japan Spiel bekommen, welches so ein Brecher wird wie die letzten 2 AC Teile. Es wird sicher nett und hübsch, mehr nicht.

Am Ende wird es wahrscheinlich so sein, das entweder nie ein Japan Setting kommt, oder doch China gewählt wird für Asia Setting… .

Autor:Peter

Hier und da treibe ich ein wenig mein Unwesen im Netz. Mal auf meinem kleinen privaten Blog (theredpad), mal bei FFDojo, oder früher auch beim Spielemagazin, dessen YouTube Kanal ich immer noch ab und zu mit Videos fülle. Videospiele gehören einfach zu mir, da kann kommen was will^^. Ich habe einfach Spaß daran ein wenig im Netz aktiv zu sein.

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