Final Fantasy VII Remake History: Von der Ankündigung bis zum fertigen Spiel (Teil 1 von ?) 2015 – 2019

Nun, es ist ja so das man nach Jahren nochmal etwas nachlesen will. Leider findet man nicht immer alles im Netz wieder (gewisse News von Versus XIII suche ich immer noch, als Beweis für bestimmte Dinge). Das will ich jetzt ändern bevor es zu spät ist (und zu viel). Am besten eignet sich daher die letzte große Hoffnung: Das Final Fantasy VII Remake von Square Enix. Da nun aber schon einige Zeit vergangen ist und es immer wieder mal News gab, halte ich den Rückblick kurz. Erst wenn 2018 wieder neue Infos kommen, wird das hier ausführlicher fortgeführt. Wer weiß schon wie viele Jahre wir nun wieder warten müssen, bis alle Teile vom Remake erschienen sind^^.

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Bereits am 29. November 2011 sprach Kitase kurz über ein Final Fantasy VII Remake, das damals schon gewünscht wurde:

„Wenn ich als Spieleentwickler sprechen darf, würde ich gerne Dinge löschen und neue Elemente hinzufügen, neue Systeme oder was auch immer, denn wenn wir genau das gleiche machen würden, wäre es wie eine Wiederholung, wenn wir zum Beispiel ein Remake von 7 machen würden.“ 

“Es wäre ein Problem der Wiederholung und nicht so spaßig, solch ein Spiel zu machen. Also wäre ich sehr daran interessiert, Spiele zu etwas leicht anderem umzuordnen oder neu zu gestalten, selbst wenn es das gleiche Spiel sein soll.”

„Wenn wir das machen würden, wären die Fans vielleicht enttäuscht oder würden sagen ‚dies ist nicht das, was ich erwartet habe‘, also würden daher manche vielleicht sagen, dass es besser ist, dass Erinnerungen Erinnerungen bleiben.„

“Wenn wir Spiele spielen, die wir vor Jahren gemacht haben, denken wir manchmal ‚oh, das ist nicht wirklich cool‘ oder ‚das hätte ein bisschen besser sein sollen‘ und solche Dinge.“ 

“Aber auf der anderen Seite geben diese leicht negativen Features und Kleinigkeiten, für einige wirklich enthusiastische Fans dieser Titel, dem Spiel extra Würze oder Persönlichkeit oder was auch immer. Also wäre es ihnen vielleicht lieber, dass wir deswegen gar nichts tun und es so lassen, wie es ist. Es ist sehr schwer, zu entscheiden, was wir drin lassen und was wir rausnehmen sollten.”

Quelle: jpgames.de

Auch am 16. Mai 2012 sprach Nomura in der Famitsu über ein eventuelles Remake:

In dem Interview gibt Nomura zu, dass es durchaus ein großes Verlangen nach einem Final Fantasy VII Remake gibt. Jedoch liegt der Fokus auf dem Entwickeln von neuen Spielen.

Man arbeite ständig daran, jedes Spiel vielleicht sogar besser zu gestalten als einst Final Fantasy VII. Nomura sagte auch, dass er persönlich glaubt, dass Yoshinori Kitase der wahre Erbe der Final Fantasy Serie ist. Das soll wohl bedeuten, dass er nur Kitase ein solches Projekt zutraut. Bei der Entwicklung von Final Fantasy VII war Nomura „nur“ Charakterdesigner und Kampfdirektor. Inzwischen leitet er zum Beispiel die Entwicklung von Final Fantasy Versus XIII als Director.

Das Nomura Interview beinhaltet auch ein paar wissenswerte Kleinigkeiten aus der Entwicklung. Yuffie sollte ursprünglich eine gesuchte Person sein, so Nomura. In Midgar würde man „Wanted“-Poster sehen, die ihr Gesicht zeigen, so war die Idee. Jedes Poster würde ein anderes Gesicht zeigen und die Yuffie, die eurer Party beitritt, hätte das Gesicht von dem letzten Poster, welches ihr gesehen habt.

Quelle: jpgames.de

17. Februar 2014 meldete sich Kitase nochmal zum Thema Remake:

„Ich kann euch ehrlich sagen, dass ich es lieben würde, daran zu arbeiten„. antwortete er. „Wenn ihr mich einfach fragen würdet, ob ich es persönlich machen würde, würde ich ja sagen. Definitiv. Da gibt es nichts zu lügen. Ihr müsst mir aber glauben, wenn ich sage, dass hier viel geschehen müsste.„

Kitase erwähnte „die verfügbaren Mitarbeiter und das Budget“ als zwei große Barrieren, die vorher geklärt werden müssen, damit das Projekt gestartet werden kann. Das passt auch zu Kitases Kommentar von 2010, als er sagte, dass ein Remakte von Teil 7 mit der Qualität von Teil 13 für PS3 und XBox 360 viermal so viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Es gib aber noch eine weitere Barriere: Kitases persönliche Motivation, es zu entwickeln. „Selbst wenn ich sage, dass ich es machen würde, müsste ich mich so sehr motivieren, dass ich bereit bin, diese riesige Verantwortung zu übernehmen. Es wäre ein riesiges Projekt„, sagte er.

„Ich weiß nicht, ob diese drei Sachen auf gleichzeitig eintreten. Ich werde die Möglichkeit nicht ausschließen, aber es muss viel passieren. Sollte ich es aber jemals machen, wäre es das größte Projekt, was ich gemacht habe. Mein Lebenswerk. Ich müsste so sehr motiviert sein, dass es etwas wird, mit dem ich sehr glücklich sein kann.„

Quelle: jpgames.de

So, auf den nächsten Seiten geht es aber nun wirklich dort los, als es am 15. Juni 2015 angekündigt wurde.

2015

 

15. Juni 2015

Ankündung des Remakes mit Trailer

Zeitexclusiv für PS4

17. Juni 2015

„Ich kann noch nicht in Details gehen. aber es ist nicht nur ein einfaches Remake. Wenn wir nur die Grafik für Current-Gen-Konsolen auf hübschen, dann würden wir das Original nicht übertreffen“.

„Das Original erschien 1997 und wenn man es sich heute ansieht, dann sieht man, dass die Grafik und das Spielsystem veraltet sind“. „Das ist allerdings auch Teil von Final Fantasy VII“. Denn auch heute würde das Spiel (in seiner alten Form) noch viel Unterstützung erfahren.

„Wir haben bisher kein Gameplay gezeigt, aber wir erneuern das ein wenig weiter, bitte freut euch darauf“.

„Wir haben bereits enthüllt, dass Kazushige Nojima sich um das Szenario kümmert. Es wird einige Kunstgriffe in die Story geben, also freut euch bitte darauf“.

Quelle: jpgames.de

23. Juni 2015

Nomura:

„Ihr werdet es zuerst auf PlayStation 4 spielen können, so viel ist klar. Darüber hinaus machen wir uns aktuell keine Gedanken, das ist noch nicht entschieden. Aber wir bringen einen PlayStation-4-Titel nach dem anderen heraus und es wäre toll, wenn wir der Hardware einen Schub geben könnten“

„Final Fantasy VII ist etwas besonderes und wir können es nicht übertreffen, indem wir einfach nur die Grafik ein wenig hübscher machen. Das ist nicht, worauf sich die Leute freuen würden.“

Man möchte keine neuen Charaktere einfügen.

Quelle: jpgames.de

31. Juli 2015

Änderungen im Remake:

„Es wird drastische Änderungen am Final Fantasy VII Remake geben. Wir hoffen, dass ihr nach zusätzlichen Details dazu Ausschau haltet, die wir veröffentlichen werden, wenn die Zeit dafür reif ist. Und wenn wir schon dabei sind, will ich klarstellen: Wir machen daraus natürlich keinen Shooter oder so. Es wird drastische Änderungen geben, aber wir wollen sicherstellen, dass alles wiedererkennbar bleibt.“

6. August 2015

Das Spiel nutzt die U4 Engine und nicht die Luminous Engine (Puh, was ein Glück nach Flickwerk XV)

Es ist nicht geplant, dass Final Fantasy VII (Remake) damit gemacht wird.”

5-7. Dezember 2015

Das Remake ist nicht komplett Action basiert, es ist eher ein Mix aus Action und ATB?

“Die Hardware selbst hat sich seit dem Release von Final Fantasy VII weiterentwickelt und die Spiele sind realer und basieren auf Echtzeit”.

“Das vorhergehende Final Fantasy VII war ein befehlsbasiertes RPG, welches das Active-Time-Battle nutzte. Echtzeit und GMC sind heutzutage die Trends.“

“Ich kann nicht sagen, dass das neue Spiel komplett Actionbasiert ist, aber es hat mehr von diesem Element und von Echtzeit als im vorherigen Spiel“.

“Was Final Fantasy und RPG anders zu anderen Spielen macht, ist, dass die Spieler die Möglichkeit haben, Waffen, Fertigkeiten und Magie strategisch einzusetzen. Das neue Spiel bietet mehr Echtzeit-Elemente, aber es wird es auch das strategische Element behalten. Diese beiden Faktoren perfekt auszubalancieren wird die Spielerfahrung verbessern.”

“Das Spiel ist noch immer in Entwicklung und wir beherrschen noch gar nicht all die Fähigkeiten und Neuerungen, die PlayStation 4 bietet. Die Grafik ist hervorragend auf der PlayStation 4 und eine höheres Polygonvolumen ist verfügbar, um es besser zu machen.”

“Die Art, wie wir die Power der PlayStation 4 nutzten, war, die grafische Qualität der Charaktere wie Cloud, Tifa und Aerith im Film Advent Children in unserem Spiel zu behalten. Das war der Startpunkt. Was wir mit Final Fantasy VII Remake erreichen wollen, ist, die gleiche Qualität dieser Charaktere in Echtzeit zu haben, während man das Spiel spielt. Das ist nur auf der PlayStation 4 zu erreichen.”

Erstes Gameplay Video:

Das Remake wird ein MEHRTEILER

„Von Anfang an hatten wir die Gedanken, dass ein Remake von Final Fantasy VII nicht mit einem einzigen Release zu realisieren ist. Wir können noch nicht mehr über die verschiedenen Teile verraten, aber seid bitte auf zukünftige Ankündigungen dazu gespannt“.

„Wenn wir unsere Zeit nur einem einzelnen Release widmen würden, müssten wir Teile zusammenfassen. Wir müssten einige Teile schneiden, zusätzliche Teile wären auf nur wenige beschränkt. Anstatt das Spiel also als Ganzes neu zu gestalten, entschieden wir uns, mehrere Teile zu machen“, ergänzt Tetsuya Nomura dazu.

„Im Trailer seht ihr Sektor 1 und Sektor 8. Allein in diesen Gebieten seht ihr, denke ich, eine große Dichte. Wenn man das Original in dieser Qualität neu auflegt, ist das nicht in nur einem Release möglich“, so Producer Yoshinori Kitase.

„Anstatt einem befehlsbasierten Kampf nach dem Kontakt mit dem Gegner, zielen wir auf einen nahtlosen, aktiven Kampf ab, wie ihr im Trailer gesehen habt“.

„Was Kampfgeschwindigkeit und Tempo angeht, wollen wir im Sinne eines stressfreien Kampfes etwas auf dem Niveau von Dissidia Final Fantasy machen. Was den Grad der Action angeht, kommt zuerst Dissidia Final Fantasy, dann Kingdom Hearts, dann das Final-Fantasy-VII-Remake. Es wird keine Aktionen geben, die Techniken erfordern. Mit dem neuen System wollen wir einen Actionreichen Kampf, bei dem man aber auch strategisch nachdenken muss“.

„Letztendlich basiert es auf Final Fantasy VII, Elemente wie die ATB-Balken und die Limit Breaks werden also vorkommen, aber anders genutzt. Bitte freut euch darauf, diese Weiterentwicklung im Remake kennenzulernen.“

„Wir wollen tiefer in einzelne Abschnitte eintauchen, wir bereiten eine Reihe von Mechanismen vor. Wer das Original gespielt hat, wird wissen, was die wichtigen Teile des Spiels sind. Aber auch diese Leute hoffe ich noch einmal überraschen zu können.“

„Wir wollen mit dem Remake nicht in Nostalgie versinken. Ich will die Fans des Originals aufgeregt machen. Wir nehmen kleine Änderungen mit diesen Vorgaben an der Story vor“.

7-11. Dezember 2015

Das Remake wird aufgeteilt und Kitase rechtfertige diese Entscheidung, dazu werden es vollwertige Teile (3 Teile a 20-30 Stunden?).

Kitase:

„Eine Sache, die wir am Wochenende über das Projekt klarstellen wollten, ist der Umfang. Wir wollten euch das jetzt und nicht erst in ferner Zukunft sagen, damit ihr unsere Vision versteht und was wir euch liefern wollen“.

„Der größte Grund, warum wir bisher kein Remake gemacht haben, ist das gigantische Unterfangen, Final Fantasy VII von Grund auf mit der aktuellen Technologie aufzubauen. Ein angemessenes Remake zu produzieren, das die Gefühlsdichte des Originals beibehält, würde in einer Menge an Inhalt resultieren, die einfach nicht in nur einen Teil passt.“

„Wir haben eure Kommentare und Reaktionen zu dieser Neuigkeit verfolgt und viele von euch haben die richtigen Spekulationen angestellt, warum wir diese Entscheidung getroffen haben. Wenn wir alles aus dem Original in nur einen Teil packen, müssten wir Teile des Spiels weglassen und eine gekürzte Version des Spiels entwickeln. Wir wissen, dass das von euch keiner gewollt hätte.“

„Ich hoffe, dass diese Erklärungen zu unserer Designentscheidung euch helfen, die Größe dieses Projekts nachzuvollziehen und auch, was wir für dieses Remake geplant haben, nämlich über die Tiefe der Welt, die Erzählung und das Gameplay des Originals hinauszugehen und etwas zu liefern, das sich vertraut und neu anfühlt. Wie gesagt, wir mögen Überraschungen“.

„Viele Jahre lang haben mich Fans auf der ganzen Welt gefragt, ob ich jemals ein Remake von Final Fantasy VII machen werde. Viele Jahre lang habe ich ihnen die gleiche Antwort gegeben. Und ich persönlich fragte mich, ob ich noch einmal so viele Jahre an dem gleichen Spiel arbeiten will“.

„Mit dem Final-Fantasy-VII-Remake haben wir aber die Möglichkeit, über die Geschichte, Welt und die Erfahrung von Final Fantasy VII hinauszugehen, auf eine Weise, von der wir immer geträumt haben – von den Tiefen in Midgar bis hin zum Himmel über dem Planeten“.

„Das erlaubt uns, die Originalgeschichte zu erweitern und sie zu einer epischen Erfahrung für Fans und Neulinge zu machen.“

„Eine Sache, die wir am Wochenende über das Projekt klarstellen wollten, ist der Umfang. Wir wollten euch das jetzt und nicht erst in ferner Zukunft sagen, damit ihr unsere Vision versteht und was wir euch liefern wollen“.

Nach Flicki XV die einzig richtige Entscheidung.

15. Dezember 2015

Man wird mehr von Biggs & Wegde sehen.

18. Dezember 2015

Weitere Details zum Remake:

Als man sich bei Square Enix auf das Projekt vorbereitete, war es Shinji Hashimoto, der aussprach, dass man ein Remake auf dem Grafik-Level von Advent Children brauche. Da Tetsuya Nomura der Director von Advent Children war, sollte er in dieser Position auch Final Fantasy VII Remake begleiten.

Nomura weiß, dass die Fans sich Gedanken über den Zeitplan dieses Projekts machen. Er sagt, auch bei Square Enix wolle man das Spiel so schnell wie möglich spielen. Auch dies war ein Faktor, der zu der Entscheidung, das Spiel in Episoden zu veröffentlichen, beigetragen hat.

Einige Teile der Final Fantasy VII Compilation sind schwer zu verstehen. Mit dem Remake will man diese Teile verbinden.

Nojima war beeindruckt von den Synchronsprechern von Biggs, Wedge und Jessie und sagte: „Ich will sie mehr sprechen hören!“.

Ein Teil der Fluchtsequenz nach der Bomben-Mission zu Beginn wird als Tutorial ausgelegt werden.

Über Online-Funktionen wolle man noch nicht sprechen. Erst soll der Fokus auf dem Spiel liegen.

Nojima hat das Hauptszenario der ersten Episode beendet. Das Team müsse nun nur noch eher Nebensächliches hinzufügen und Nebencharaktere wie Wedge, Biggs und Jessie ausarbeiten.

Kitase fragte Nojima mitten im Interview, ob man im Januar die Synchronaufnahmen wieder beginnen könne. Nomura sprang ein: „Dürfen wir hier überhaupt darüber reden?“.

Realismus sei nicht gleich Foto-Realismus. Realismus ist ein wichtiges Schlüsselwort für das Remake, aber Nomura meint damit nicht Foto-Realismus. Mit Realismus meint er Integrität und die Eintracht mit der Welt des Spiels.
Im Interview verriet man auch, dass CyberConnect2 den neuesten Trailer erarbeitet hat. Nomura beanstandete aber die Unterschiede im Video-Directing, weshalb man den Trailer noch einmal geändert habe, damit er mehr zu Square Enix passt.

Das Kingdom-Hearts-Team in Osaka ist im stetigen Kontakt mit dem Entwicklerteam des Remakes in Tokyo. Genauer gesagt geht es vor allem um die Arbeit mit der Unreal Engine 4.

Nomura sagt, auch in kommenden Material wird man noch keine Shinra-Soldaten sehen, denn ihr Design wird neu aufbereitet. Im Vergleich zu Barret ist das Design noch sehr grob. Nomura will die Soldaten detaillierter haben.

Nomura bekräftigte noch einmal, dass die (optische) Qualität noch besser wird als im Trailer.

Das berühmte Opening des Spiels, als die Kamera über Midgar reinzoomt, wird für das Remake wohl geändert. Dafür wird es im Remake mehr Szenen geben, in denen man Menschen in Midgar sieht.

Das „Guard“-Kommando wird noch überdacht. Die „Dodge“-Option wird es geben.

Das „ATB“-System wird (natürlich) geändert. Wahrscheinlich auch namentlich.

Mini Spiele wird es wieder geben.

Quelle: jpgames.de