Musée Banksy in Paris: Welche Ticket-Optionen lohnen sich?

Das Musée Banksy in Paris ist keine museale Institution im klassischen Sinn. Wer dort Originalwerke des britischen Street-Art-Künstlers erwartet, betritt die Ausstellung bereits mit der falschen Prämisse. In der Rue du Faubourg Montmartre 44 im 9.

Musée Banksy in Paris: Welche Ticket-Optionen lohnen sich?

Arrondissement werden auf rund 900 Quadratmetern und über drei Etagen mehr als hundert lebensgroße Rekonstruktionen bekannter Banksy-Motive gezeigt. Angefertigt wurden sie von lokalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern mit Schablonentechnik.

Musée BanksyParis

Tickets und Preise

Musée Banksy

4,6/5 · 2.641 BewertungenPreise geprüft am 15. September 2026Kurzfristig verfügbar

Offizielle Kasse und Online-Kauf

Erwachsene16 €
Kind12 €
Ermäßigt12 €

Offizielle Website — museebanksy.fr

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Diese Ausgangslage verändert die Rechnung hinter dem Ticketkauf. Das Musée Banksy ist kein Pflichttermin wie ein großer Bestand mit nachweislich originalen Werken, sondern eine bewusst inszenierte Freizeitentscheidung mit deutlichem Entertainment-Charakter. Wer das vor dem Besuch einordnet, kann die verschiedenen Tickets sinnvoll vergleichen. Wer es ignoriert, zahlt womöglich für ein Erlebnis, das den eigenen Erwartungen nicht entspricht.

Die Suchanfrage Tickets kaufen Musée Banksy führt deshalb nicht automatisch zur besten Entscheidung. Entscheidend ist, ob nur die Ausstellung, zusätzlich das Walled Off Hotel oder ein größeres Paris-Programm mit Kombi-Angeboten geplant ist.

Die Realität hinter der Ausstellung: Was Besucher erwartet

Bevor Geld für den Eintritt ausgegeben wird, sollte klar sein, was das Musée Banksy ist – und was nicht. Es handelt sich um eine kommerzielle Ausstellung von Repliken, die als immersive Erfahrung rund um Banksys Werk gestaltet ist. Banksy selbst ist dort nicht präsent. Die gezeigten Arbeiten sind Rekonstruktionen seiner bekannten Motive und keine Originale aus einem eigenen Museumsbestand.

Das ist keine nebensächliche Einschränkung, sondern der wichtigste Punkt bei der Frage, ob sich der Besuch lohnt. Wer Banksy vor allem als anonymen Künstler mit politischer Haltung und überraschenden Interventionen versteht, wird in Paris nicht dieselbe Erfahrung machen wie vor einem tatsächlich erhaltenen Werk im öffentlichen Raum. Die Ausstellung zeigt eine Interpretation seines Bilduniversums. Sie macht die Motive zugänglich, bündelt sie und übersetzt sie in eine begehbare Präsentation.

Gerade darin liegt aber auch ihr Reiz. Auf drei Ebenen werden Motive wie der Flower Thrower, Girl with Balloon oder die charakteristischen Ratten in Lebensgröße inszeniert. Die Arbeiten sind so angelegt, dass sie aus der Nähe funktionieren, fotografisch gut lesbar bleiben und sich ohne lange kunsthistorische Vorbereitung erschließen. Die Schablonenarbeit ist handwerklich solide, die Räume sind klar aufeinander abgestimmt, und die einzelnen Stationen folgen einer nachvollziehbaren Dramaturgie.

Das Ergebnis ist eher eine konzentrierte Bild- und Erlebnisstrecke als eine Sammlung, in der man sich über Stunden verliert. Für die meisten Besucher reicht ungefähr eine Stunde aus. Diese Zeit genügt, um die Räume in Ruhe anzusehen, die wichtigsten Motive einzuordnen und einige Fotos zu machen. Wer jedes Begleitschild aufmerksam liest oder besonders viel fotografiert, bleibt länger. Wer ausschließlich von einem bekannten Motiv zum nächsten geht, ist entsprechend schneller durch.

Im Vergleich mit einer klassischen Pariser Kunstsammlung ist die Ausstellung kompakt. Ein ruhiger Rundgang durch das Musée d'Orsay oder die Bourse de Commerce folgt einer anderen Logik: Dort geht es um Werke, Kontexte, Epochen und den Zusammenhang einer Sammlung. Im Musée Banksy steht dagegen die unmittelbare Wirkung einzelner Motive im Vordergrund. Das Pacing ist eng, stellenweise fast schnell geschnitten. Wer mit Muße durch die Räume geht, erlebt die Ausstellung anders als jemand, der nur die bekanntesten Fotopunkte abhakt.

Wer ins Musée Banksy geht, um Banksy zu begegnen, begegnet einer Ausstellungsidee. Wer ein unterhaltsames, gut gemachtes Schaufenster seines Werks erwartet, kann durchaus auf seine Kosten kommen.

Für die Ticketwahl ist dieser Unterschied entscheidend. Die Ausstellung lebt stärker vom Erlebnis als von kunsthistorischer Tiefe. Stoßzeiten, dichtes Gedränge und ein schlecht gewähltes Zeitfenster drücken den subjektiven Wert deshalb deutlich stärker als bei einer großen Sammlung mit vielen Räumen. Die relevante Frage lautet nicht, welches Ticket die meisten Originale zeigt – die Antwort ist unabhängig von der Ticketstufe null –, sondern welche Variante die angenehmste Version dieses Erlebnisses ermöglicht.

Preisstruktur und Sparpotenzial beim Ticketkauf

Die grundlegende Logik beim Eintritt ist unkompliziert: Die Online-Buchung ist günstiger als der Kauf an der Tageskasse und verbindet den Besuch mit einem gebuchten Zeitfenster. Wer den Tag in Paris planen kann, sollte diese Möglichkeit nutzen. Der Vor-Ort-Kauf ist vor allem dann interessant, wenn die Entscheidung für den Besuch tatsächlich spontan fällt oder der Tagesablauf keine feste Planung zulässt.

Für den Vergleich sind drei Ticketarten besonders relevant:

  • Standardticket für Erwachsene: Die Online-Variante ist in der Regel günstiger als der Eintritt vor Ort. Sie passt zu allen, die den Besuch an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit einplanen.
  • Kinderticket: Für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren gibt es ein reduziertes Ticket. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt. Die passende Kategorie muss beim Online-Kauf aktiv ausgewählt werden.
  • Kombi-Ticket mit dem Walled Off Hotel: Diese Variante verbindet den Ausstellungsbesuch mit der benachbarten Installation rund um das gleichnamige Hotelkonzept. Sie ist für Besucher gedacht, die beide Bereiche bewusst sehen möchten.

Die Unterschiede lassen sich grob so einordnen:

OptionVorteilSinnvoll, wenn
Online-Einzelticket für ErwachseneGünstiger als der Kauf an der Tageskasse und mit Zeitfensterder Museumsbesuch als einzelne Station fest eingeplant ist
Ticket vor Ortmaximale Spontaneitätdie Entscheidung erst am selben Tag fällt
Kinderticket für 5- bis 12-Jährigereduzierter EintrittKinder in der entsprechenden Altersgruppe mitkommen
Kombi-Ticket mit dem Walled Off Hotelbeide Installationen in einer Buchungdas Hotelkonzept Teil des Besuchs sein soll
Drittanbieter-Bundlemehrere Programmpunkte kombiniertzusätzlich eine Bootsfahrt oder eine weitere Attraktion geplant ist

Wer nur für rund eine Stunde in die Ausstellung möchte, braucht kein größeres Paket. Das Standardticket reicht aus und hält die Entscheidung übersichtlich. Wer dagegen einen längeren Banksy-Schwerpunkt plant, sollte prüfen, ob das Kombi-Ticket den eigenen Ablauf besser abbildet. Der Vorteil liegt dann nicht nur im möglichen Preis, sondern auch darin, dass die beiden Bereiche von Anfang an als ein gemeinsamer Besuch geplant sind.

Bei Familien lohnt sich ein genauer Blick auf die Alterskategorien. Ein häufiger Fehler beim Online-Kauf besteht darin, für alle Personen versehentlich Erwachsenentickets auszuwählen. Das lässt sich zwar vermeiden, wenn die Buchungsstrecke sorgfältig ausgefüllt wird, ist aber gerade bei mehreren Personen schnell passiert. Das Kinderticket greift nicht automatisch, sondern muss in der Regel als eigene Kategorie ausgewählt werden.

Auch der Kauf an der Tageskasse sollte nicht als gleichwertige Alternative zur Online-Buchung betrachtet werden. Er bietet zwar Flexibilität, kostet aber mehr und kann bei starkem Andrang mit Wartezeit oder eingeschränkter Verfügbarkeit verbunden sein. Wer bereits weiß, dass die Ausstellung auf dem Reiseplan steht, bezahlt mit dem Online-Ticket nicht nur weniger, sondern reduziert auch ein unnötiges Risiko im Tagesablauf.

Das Walled Off Hotel Upgrade: Lohnt sich der Aufpreis?

Das Walled Off Hotel gehört zu den politisch aufgeladensten Teilen von Banksys Werk. Das Original in Bethlehem wurde 2017 eröffnet und kommentiert mit seiner Lage und Gestaltung die israelische Trennmauer sowie die touristische Verwertung eines konfliktreichen Ortes. Die Zimmer und öffentlichen Bereiche sind bewusst unbequem, zugespitzt und nicht als gewöhnliches Hotelerlebnis gedacht.

In Paris handelt es sich nicht um das Originalhotel, sondern um eine eigenständige, kleinere Installation im selben Gebäude wie das Musée Banksy. Sie greift das Konzept auf und überträgt es in eine kompaktere Präsentation. Das ist wichtig, weil das Upgrade nicht einfach einen weiteren Raum mit bekannten Motiven hinzufügt. Die Perspektive verändert sich: Während die Ausstellung vor allem Bilder und deren visuelle Wirkung bündelt, arbeitet das Walled Off Hotel stärker mit Raum, Atmosphäre und politischem Kontext.

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt deshalb weniger von der Dauer des Besuchs als vom eigenen Zugang zu Banksy ab. Wer den Künstler in erster Linie über Flower Thrower, Girl with Balloon und die Ratten kennt, bekommt in der Hauptausstellung genau diese Motive in einer unmittelbar verständlichen Form. Das Hotel ist dafür nicht zwingend nötig.

Wer Banksy dagegen wegen seiner politischen Kommentare, seiner Ironie und der Verbindung von Kunst und Ort interessant findet, erhält mit dem Walled Off Hotel die konzeptionelle Ergänzung, die der reinen Motivschau teilweise fehlt. Die Installation erklärt nicht plötzlich das gesamte Werk, erweitert den Besuch aber um eine andere Ebene. Sie macht deutlicher, dass Banksys Bilder nicht nur wegen ihrer klaren Formen funktionieren, sondern auch wegen der Situationen, in denen sie auftauchen.

Für die Entscheidung hilft eine einfache zeitliche Unterscheidung:

  • Nur eine knappe Stunde verfügbar: Das Standardticket ist die bessere Wahl. Die Hauptausstellung lässt sich konzentriert ansehen, ohne dass der gesamte Besuch unter Zeitdruck gerät.
  • Etwa eineinhalb bis zwei Stunden eingeplant: Das Kombi-Ticket kann sinnvoll sein. Beide Bereiche bekommen dann genug Aufmerksamkeit, statt nur schnell abgearbeitet zu werden.
  • Banksy als politisches und gesellschaftliches Thema interessant: Der Zusatz gewinnt deutlich an Wert, weil er den thematischen Rahmen der Ausstellung erweitert.
  • Vor allem bekannte Motive fotografieren: Das Museumsticket genügt. Der Mehrwert des Walled Off Hotel liegt weniger in weiteren Fotomotiven als in seiner Atmosphäre und Aussage.

Wer beide Installationen in weniger als 90 Minuten durchlaufen möchte, sollte sich fragen, ob der zusätzliche Eintritt wirklich Freude bringt. Ein Kombi-Ticket wirkt auf dem Papier schnell wie die bessere Option, weil es mehr Inhalt verspricht. In der Praxis kann das Mehr aber zum Stressfaktor werden, wenn zwischen anderen Programmpunkten kaum Luft bleibt.

Das Walled Off Hotel ist kein bloßer Bonus. Es ist die konzeptionelle Gegenseite der Motivschau – und gerade deshalb nur dann sinnvoll, wenn für beide Bereiche Zeit und Interesse vorhanden sind.

Der Aufpreis ist im Verhältnis zum zusätzlichen Erlebnis moderat, aber nicht automatisch gerechtfertigt. Ein günstigeres Kombi-Angebot bleibt eine schlechte Wahl, wenn der zweite Teil nur aus Zeitmangel im Schnelldurchlauf besucht wird. Wer sich bewusst für beide Installationen entscheidet, sollte den Besuch als eigenständigen Programmpunkt behandeln und nicht als Zwischenstopp zwischen zwei bereits vollgepackten Terminen.

Strategische Planung: Öffnungszeiten und Besuchsdauer

Die Öffnungszeiten sind grundsätzlich auf den touristischen Tagesablauf in Paris zugeschnitten. Unter der Woche öffnet das Haus später, am Wochenende beginnt der Besuchstag früher. Der Sonntag endet früher als die übrigen Tage. Das klingt zunächst nach einem Detail, ist für die Ticketplanung aber relevant, weil der letzte Einlass nicht erst zum offiziellen Ende der Öffnungszeit erfolgt.

Der Einlass endet jeweils 45 Minuten vor Schließung. Für den Sonntag bedeutet das: Der letzte Einlass liegt um 18:15 Uhr. An Werktagen ist der letzte Einlass dagegen erst um 20:15 Uhr möglich. Der Sonntag endet damit nicht nur eine Stunde, sondern zwei Stunden früher als die Werktage. Wer am späten Nachmittag oder frühen Abend kommen möchte, sollte diesen Unterschied bei der Buchung unbedingt berücksichtigen.

Ein Einlass 45 Minuten vor Schließung ist knapp, wenn die durchschnittliche Besuchsdauer ungefähr eine Stunde beträgt. Zwar kann man die Ausstellung in dieser Zeit noch betreten und viele Bereiche sehen, doch der Rundgang wird dann zwangsläufig schneller. Für die obere Etage, die Fotopunkte und die Begleitinformationen bleibt weniger Spielraum. Wer zusätzlich das Walled Off Hotel besuchen möchte, sollte einen solchen späten Slot nicht wählen.

Für die verschiedenen Tageszeiten ergeben sich unterschiedliche Vor- und Nachteile:

  • Montag bis Freitag am Nachmittag: Diese Zeit ist meist die ruhigere Wahl. Die Ausstellung lässt sich entspannter ansehen, und an den Fotopunkten entstehen weniger Konflikte mit größeren Gruppen.
  • Montag bis Freitag am frühen Abend: Der lange mögliche Einlass macht diesen Zeitraum attraktiv für Besucher, die tagsüber andere Museen oder Sehenswürdigkeiten besuchen. Der letzte Einlass um 20:15 Uhr sollte dennoch nicht mit einer realistischen Besuchszeit verwechselt werden.
  • Samstag am späteren Nachmittag: Hier ist mit mehr Publikum zu rechnen. Wer die soziale, lebhafte Atmosphäre nicht stört, kann diesen Slot nutzen; für ungestörte Fotos und einen langsameren Rundgang ist er weniger geeignet.
  • Sonntag: Der Tag bietet Wochenendstimmung, endet aber früher. Mit dem letzten Einlass um 18:15 Uhr ist der Sonntag die ungünstigste Wahl für Spätbesucher.

Die Besuchsdauer von ungefähr einer Stunde ist für die Hauptausstellung plausibel. Sie ist lang genug, um die drei Ebenen ohne Eile zu durchlaufen, und kurz genug, dass sich das Musée Banksy gut in einen ansonsten dichten Paris-Tag einfügt. Wer länger bleibt, tut das vor allem wegen Fotos, Gesprächen oder einer besonders gründlichen Lektüre der Informationen. Die Ausstellung selbst ist kompakt angelegt und nicht darauf ausgelegt, einen halben Tag allein zu tragen.

Mit dem Walled Off Hotel sollte man realistischerweise eineinhalb bis zwei Stunden einplanen. Die zusätzliche Zeit ist nicht nur für den Weg durch weitere Räume nötig. Der zweite Bereich funktioniert besser, wenn man nicht sofort zum nächsten Programmpunkt weiter muss. Wer sich für die politische Ebene interessiert, braucht außerdem Zeit, um die Installation nicht bloß als Kulisse wahrzunehmen.

Für die Buchung heißt das: Das Zeitfenster sollte nicht nur zum Beginn der Ausstellung passen, sondern zum gesamten Tagesablauf. Zwischen Louvre, Abendessen und einer Bootsfahrt kann ein einstündiger Museumsbesuch gut funktionieren. Das Kombi-Ticket mit Hotel braucht dagegen mehr Luft. Der häufigste Planungsfehler besteht darin, nur die reine Öffnungszeit zu betrachten und die Wege, Wartephasen sowie den Übergang zum nächsten Termin auszublenden.

Kombi-Angebote und Drittanbieter-Pässe im Vergleich

Das Musée Banksy verkauft Tickets direkt über den eigenen Vertrieb. Daneben bieten Plattformen wie Tiqets, GetYourGuide und Fever die Ausstellung teilweise als Bestandteil größerer Pakete an. Solche Tickets können etwas teurer sein als die offizielle Online-Variante. Dafür bündeln sie mehrere Programmpunkte in einer Buchung und sind für Reisende praktisch, die ohnehin mit einer dieser Plattformen planen.

Typische Kombinationen verbinden den Ausstellungsbesuch mit einer Seine-Bootsfahrt, etwa mit Angeboten von Bateaux Parisiens. Das passt vor allem dann, wenn beide Programmpunkte am selben Tag stattfinden sollen und die Buchung über eine Plattform den Ablauf vereinfacht. Andere Pakete kombinieren das Musée Banksy mit Museen oder weiteren Attraktionen. Thematisch sind solche Zusammenstellungen nicht immer zwingend, logistisch können sie trotzdem sinnvoll sein.

Der entscheidende Vergleichspunkt ist deshalb nicht nur der ausgewiesene Preis. Relevant sind auch:

  • Zeitfenster: Sind beide Aktivitäten am selben Tag und in einer brauchbaren Reihenfolge buchbar?
  • Gültigkeit: Muss die zweite Leistung direkt im Anschluss genutzt werden oder lässt sie sich auf einen anderen Zeitpunkt verschieben?
  • Stornierung und Umbuchung: Welche Regeln gelten, wenn sich der Paris-Tag verändert?
  • Ticketlogistik: Reicht ein mobiles Ticket, oder müssen mehrere Bestätigungen und Voucher vorgezeigt werden?
  • Tatsächlicher Bedarf: Wäre die zusätzliche Attraktion ohnehin gekauft worden, oder wird sie nur wegen des vermeintlichen Paketvorteils mitgenommen?

Ein Direktkauf ist die klarere Lösung, wenn das Musée Banksy eine eigenständige Station bleibt. Der Ablauf ist übersichtlich, die Ticketart lässt sich passend auswählen, und der Preisvorteil gegenüber der Tageskasse bleibt erhalten. Ein Drittanbieter-Bundle gewinnt erst dann an Wert, wenn mindestens eine weitere enthaltene Leistung ohnehin auf dem Reiseplan steht.

Bei extrem günstigen Paketen ist Skepsis angebracht. Ein niedriger Gesamtpreis kann mit einem ungünstigen Zeitfenster, einer eingeschränkten Gültigkeit oder einer zusätzlichen Attraktion verbunden sein, die man ohne das Bundle gar nicht gewählt hätte. Ein Paket ist nicht automatisch ein Sparangebot, nur weil die Summe der Einzelpreise höher aussieht. Entscheidend ist, ob alle Bestandteile tatsächlich genutzt werden.

Auch der Paris Museum Pass ist in diesem Zusammenhang wichtig. Das Musée Banksy ist eine kommerzielle Privatausstellung und nicht ohne Weiteres Teil der großen staatlichen oder städtischen Museumspässe. Wer mit einem Paris Museum Pass unterwegs ist, sollte daher nicht davon ausgehen, dass der Eintritt automatisch enthalten ist. Für die Ausstellung wird normalerweise ein eigenes Ticket benötigt – direkt beim Anbieter oder über eine Buchungsplattform.

Dasselbe gilt für allgemeine Stadttourismus-Pakete. Sie können die Ausstellung als optionales Modul anbieten, enthalten sie aber nicht zwingend in der Standardleistung. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, ob das Musée Banksy tatsächlich im gewählten Paket enthalten ist oder nur in der Angebotsübersicht als mögliche Ergänzung auftaucht.

Fazit: Welches Ticket für welchen Besucher?

Das Standard-Onlineticket ist die beste Wahl für alle, die das Musée Banksy als einzelnen, ungefähr einstündigen Programmpunkt besuchen möchten. Es ist günstiger als der Kauf an der Tageskasse und bietet ein festes Zeitfenster. Wer den Tag in Paris flexibel halten muss, kann den Vor-Ort-Kauf nutzen, sollte den möglichen Aufpreis und die eingeschränkte Verfügbarkeit aber einkalkulieren.

Das Kombi-Ticket mit dem Walled Off Hotel lohnt sich für Besucher, die Banksy nicht nur über seine bekanntesten Motive betrachten wollen. Die zweite Installation ergänzt die Ausstellung um eine politische und räumliche Ebene. Sie ist allerdings kein Pflichtbestandteil jedes Besuchs. Wer wenig Zeit hat oder hauptsächlich die lebensgroßen Rekonstruktionen sehen und fotografieren möchte, fährt mit dem Einzelticket besser.

Drittanbieter-Angebote sind dann interessant, wenn der Besuch ohnehin mit einer Bootsfahrt, einem weiteren Museum oder einer anderen Attraktion verbunden werden soll. Der Vorteil liegt in der gebündelten Buchung und im einfacheren Ablauf, nicht automatisch im niedrigsten Preis. Wer nur ins Musée Banksy möchte, braucht diesen Umweg meist nicht.

Die Öffnungszeiten sollten bei der Entscheidung nicht übersehen werden. Unter der Woche liegt der letzte Einlass um 20:15 Uhr, sonntags bereits um 18:15 Uhr. Der Unterschied beträgt also zwei Stunden. Zusätzlich enden die Einlassmöglichkeiten jeweils 45 Minuten vor der Schließung, weshalb ein später Termin am Sonntag besonders knapp ausfallen kann. Für die Hauptausstellung ist ungefähr eine Stunde realistisch, mit dem Walled Off Hotel sollte man eineinhalb bis zwei Stunden einplanen.

Am Ende steht eine einfache, aber nicht beliebige Empfehlung: online buchen, wenn der Besuch feststeht; einen ruhigeren Werktag wählen, wenn die Ausstellung ohne großen Andrang erlebt werden soll; das Kombi-Ticket nur bei echtem Interesse am Walled Off Hotel nehmen; Drittanbieter ausschließlich dann nutzen, wenn das Paket in den eigenen Paris-Tag passt.

Das Musée Banksy kann seinen Eintritt wert sein, wenn man weiß, was man bekommt: keine Originalsammlung, sondern eine sorgfältig gemachte Rekonstruktionsausstellung mit starkem Erlebnis- und Fotofokus. Wer mit dieser Erwartung kommt und das passende Ticket dazu auswählt, erhält einen unterhaltsamen Kulturstopp. Wer dagegen ein offizielles Banksy-Museum mit authentischen Originalen erwartet, wird auch mit der günstigsten Ticketoption enttäuscht sein.

Häufige Fragen

Sind im Musée Banksy echte Banksy-Originale zu sehen?
Nein, es handelt sich um eine kommerzielle Ausstellung mit mehr als hundert lebensgroßen Rekonstruktionen, die von verschiedenen Künstlern angefertigt wurden.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Für die Hauptausstellung reicht in der Regel eine Stunde aus. Wer das Walled Off Hotel mitbesuchen möchte, sollte eineinhalb bis zwei Stunden einplanen.
Lohnt sich der Kauf eines Kombi-Tickets mit dem Walled Off Hotel?
Das Kombi-Ticket ist sinnvoll, wenn man sich für die politische Ebene und die räumliche Gestaltung des Hotelkonzepts interessiert. Wer nur die bekannten Motive sehen oder fotografieren möchte, ist mit dem Standardticket besser beraten.
Wann ist der letzte Einlass ins Museum?
Der letzte Einlass erfolgt jeweils 45 Minuten vor Schließung. An Werktagen ist dies um 20:15 Uhr, am Sonntag bereits um 18:15 Uhr.
Ist der Eintritt mit dem Paris Museum Pass kostenlos?
Nein, das Musée Banksy ist eine private Ausstellung und nicht im Paris Museum Pass enthalten.